Stimmen zur Eröffnungsaustellung

Ulrike Friedrich

„Kunst muss gut tun. Die Bilder sollen die Seelen der Menschen ansprechen. Dabei verwundert es  vielleicht, dass auch Bilder von Schneestürmen dabeisind. Aber das kennen wir ja auch: es gibt stürmische Zeiten im Leben.“

Ein Gast


Erzählt von seiner Kindheit in Kroatien, wo es ganz normal war, dass Freunde und Familie Totenwache gehalten haben und das dort Spaß und Geselligkeit, Lachen und Essen dazu gehört haben. Und das der Kreislauf des Lebens und Sterbens als etwas natürliches wahrgenommen und akzeptiert wurde. Frau Gretz bestätigt, dass genau dieses Lebendige und Herzliche auch ein großes Anliegen des Hospizes sei und das sie die Angehörigen immer dazu ermutigt. Auch Trauerfeiern werden auf Wunsch angeboten.

Lydia Gretz erzählt von

  • einem ehemaligen Hospizbewohner, der es liebte, sich morgens bei Sonnenaufgang auf den Balkon seines Hospizzimmers zu setzen, Kopfhörer aufzusetzen und mit Musik auf den Ohren und in Gesellschaft eines ehrenamtlichen Hospizbegleiters Pfeife zu rauchen

  • vielen Hospizbewohnern denen es hilft, wenn sie ihr geliebtes Haustier mit ins Hospiz nehmen können

  • den individuellen Bedürfnissen der verschiedenen Hospizbewohner, die das Hospiz gerne erfüllt, wie z.B. Eiswürfel aus Sekt zur Mundpflege bei einer Dame, die ihr Leben lang Sekt liebte

  • Situationen, dass nicht jeder (wenn auch die allermeisten) stirbt, der in das Hospiz aufgenommen wird. Es gibt im Schnitt 5-10 Entlassungen pro Jahr. Das sind dann Menschen, bei denen die Schmerzmittel gut eingestellt sind, das soziale Umfeld sich stabilisiert hat, etc. Diese Menschen gehen  dann noch einmal eine Zeit nach Hause und kommen gegebenenfalls später noch einmal ins Hospiz für Ihren letzten Weg

 

 

 

 

 

 



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